Fixkosten fair aufteilen
Tragt eure Nettoeinkommen und Fixkosten ein und seht sofort, wer wem wie viel überweisen sollte.
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netto pro Monat
netto pro Monat
Gemeinsame Fixkosten
Fixkosten pro Monat gesamt
Wer zahlt derzeit wie viel?
Person B überweist Person A 500 € pro Monat
So soll es sein
So ist es jetzt
Person A
- Zielanteil
- 1.000 €
- Zahlt derzeit
- 1.500 €
- Differenz
- 500 €
- Bleibt vom Einkommen
- 2.000 €
- Anteil am Einkommen
- 33%
Person B
- Zielanteil
- 1.000 €
- Zahlt derzeit
- 500 €
- Differenz
- -500 €
- Bleibt vom Einkommen
- 1.000 €
- Anteil am Einkommen
- 50%
Alle drei Methoden im Vergleich
| Methode | Wer überweist wem |
|---|---|
| 50/50 | Person B → Person A: 500 € |
| Nach Einkommen | Person B → Person A: 300 € |
| Eigener Anteil (50 %) | Person B → Person A: 500 € |
Mit den echten Fälligkeiten rechnen
Mitten im Jahr? Dann zählt, welche Kosten bis Dezember wirklich noch anfallen. MonoBudget rechnet mit den echten Fälligkeiten deiner Fixkosten, verteilt den Ausgleich gleichmäßig auf die restlichen Monate und zeigt eine Vorschau fürs nächste Jahr. Den Ausgleich trägt die App in euer Budget ein, überweisen müsst ihr selbst, am einfachsten per Dauerauftrag. MonoBudget ist kostenlos. Der Fairness-Rechner ist Teil von Pro: ein einmaliger Kauf, kein Abo.
Die drei Methoden
50/50 teilt die Kosten genau zur Hälfte. Nach Einkommen richtet sich der Anteil danach, wie viel jede Person netto verdient: Wer mehr verdient, zahlt mehr. Beim eigenen Anteil legst du den Prozentsatz selbst fest, zum Beispiel wenn ihr euch auf 60 zu 40 geeinigt habt. Alle drei Methoden nehmen dieselben Eingaben, nur die Zielverteilung unterscheidet sich. Du kannst zwischen ihnen wechseln, ohne die Zahlen neu einzugeben, und siehst die Unterschiede direkt in der Vergleichstabelle unter dem Ergebnis. Ein Beispiel: Lena verdient 3.000 € netto, Max 2.000 €. Die gemeinsamen Fixkosten liegen bei 2.000 € im Monat, davon zahlt Lena gerade 1.500 €. Bei 50/50 sollte jede Person 1.000 € tragen, Max überweist Lena also 500 €. Nach Einkommen ergibt sich ein Verhältnis von 3 zu 2, Lena trägt 1.200 €, Max 800 €, und Max überweist Lena 300 €.
Was zählt als gemeinsame Fixkosten?
Dazu gehören Miete oder Kreditrate, Betriebskosten, Strom, Heizung, Internet und Versicherungen, die ihr gemeinsam abgeschlossen habt. Auch Rechnungen, die nur einmal im Jahr kommen, zählen dazu, der Rechner verteilt sie auf die Monate. Kosten für gemeinsame Kinder, etwa Kindergarten oder Betreuung, gehören dazu, wenn ihr sie gemeinsam tragen wollt. Nicht in diese Rechnung gehört, was nur eine Person betrifft: das eigene Auto, der eigene Handyvertrag, private Abos. Die zahlt jede Person aus ihrem eigenen Geld.
Jährliche und vierteljährliche Rechnungen
Manche Kosten kommen nicht jeden Monat, die Kfz-Versicherung zum Beispiel einmal im Jahr. Der Rechner rechnet solche Beträge auf einen Monatswert um, eine Jahresrechnung von 1.200 € zählt also mit 100 € pro Monat. Für die Aufteilung ist das fair. Am Konto kommt die Rechnung aber trotzdem auf einmal. Legt deshalb jeden Monat den Anteil zur Seite, am einfachsten auf einem eigenen Unterkonto, dann ist der Monat der Fälligkeit kein Problem.
Was ändert sich in Karenz, Elternzeit oder Teilzeit?
Geht eine Person in Karenz (Österreich) oder Elternzeit (Deutschland) oder arbeitet sie weniger Stunden, sinkt ihr Nettoeinkommen oft deutlich. Rechnet ihr nach Einkommen, sinkt ihr Anteil an den Fixkosten mit, sobald ihr die neuen Zahlen eintragt. Der Rechner speichert nichts, gebt die Werte also nach jeder größeren Änderung neu ein. Hat eine Person eine Zeit lang gar kein Einkommen, rechnet die Methode nach Einkommen mit 50/50, weil sich ohne zwei Einkommen kein Verhältnis bilden lässt. In dieser Phase passt meist ein eigener Anteil besser, den ihr gemeinsam festlegt. Wer die Aufteilung fürs restliche Jahr mit den echten Fälligkeiten planen will, ohne jedes Mal alles neu einzutippen, findet das in MonoBudget.
Häufige Fragen
Brutto oder netto?
Netto. Der Rechner vergleicht, was tatsächlich auf dem Konto ankommt, nicht was auf dem Gehaltszettel steht.
Wie oft solltet ihr neu rechnen?
Bei jeder Änderung von Einkommen oder Miete, und mindestens einmal im Jahr, auch wenn sich scheinbar nichts geändert hat.
Eine Person verdient deutlich mehr, was jetzt?
Dann passt meist die Methode nach Einkommen. Beide tragen denselben Prozentsatz ihres Einkommens: Wer weniger verdient, zahlt weniger Euro, aber anteilig gleich viel.
Wann ist der eigene Anteil sinnvoller als nach Einkommen?
Wenn ihr euch aus anderen Gründen auf ein festes Verhältnis geeinigt habt, zum Beispiel weil eine Person zusätzlich unbezahlte Care-Arbeit übernimmt, die im Einkommen nicht sichtbar wird.